Weltmeisterschaft 2008 in Mexico

Wettkampfberichte So, 21.12.08

Nun war es denn soweit, wie bei der deutschen Meisterschaft in Alzey vereinbart, trafen sich einige Athleten plus Begleitung um 4.30 Uhr  am Morgen des 6.11.2008 im Sport- und Freizeitpark „New Galaxy“ von Gerhard Neumer.


Dietmar Meyn, Heinz Horling, Markus Kittner als Athleten und als Verbandsoffizielle waren der WABBA-Germany Präsident Wilhelm Hauck und Anna Brisitki, der die ganze Last der Organisation unseres WM Unternehmens auf den Schultern lagen.

Unser 1. Vorsitzender der WABBA Germany, Gerhard Neumer, musste kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen die Begleitung seines Teams absagen. Robert Juvet sowie Dominik Weirich nebst Freundin Michaela Becker und Adam Smoll mit Ehefrau Eva  sollten dann am Frankfurter Flughafen zu uns stoßen.

Also, alle ein kurzes Hallo, mit der Kaffeetasse in der Hand drängelte unsere liebe Anna zum Aufbruch, denn man müsse mit einigem Stau auf dem Weg zum Flughafen rechnen. Ein bereitstehender Kleinbus mit Anhänger schluckte unser aller Gepäck dann ging das Unternehmen Weltmeisterschaft los.

Wir brauchten tatsächlich auf Grund einiger Staus eine gute Stunde bis zum Frankfurter Flughafen. Dort komplettierte sich unser Team mit den anderen Athleten und Begleitung.

Dann der 1. Schock: Markus Kittner hatte nur einen provisorischen Reisepass und der wird nicht bei der Einreise in die USA anerkannt und somit wurde Markus von Delta Airlines nicht eingecheckt. Aber man schaffte es, dass Markus mit einer anderen Airline einen Direktflug nach Mexiko-City bekam, wo der provisorische Reisepass Gültigkeit hatte. Von Mexiko-City sollte er dann weiterfliegen nach Cancun.

Endlich eingecheckt, kamen wir langsam zur Ruhe und konnten uns auf den Flug, der ja über Atlanta/Georgia ging, geistig vorbereiten, denn wir sollten bis Atlanta 10 Std unterwegs sein.

Unser Flieger war glücklicherweise ein neueres Model, eine Boeing 767, die von Delta Airlines für Langstreckenflüge eingesetzt wird. Wir vom Team, saßen irgendwie alle in unmittelbarer Nähe zusammen. Der Flieger konnte starten.

Wir hatten natürlich eine Zeitverschiebung von 7 Std  als wir mittags ca. 14.30 Uhr  Ortszeit in Atlanta landeten. Unser Weiterflug nach Cancun sollte gegen 17.30 Uhr (Atlantazeit) weitergehen und so hatten wir alle etwas Zeit, auf dem Flughafen etwas zu essen, zu trinken oder einfach nur umzuschauen.  Der Betrieb auf dem Flughafen erinnerte an einen Bienenstock. Menschen über Menschen, man sollte wissen das der Flughafen von Atlanta der 2 größte der USA ist und dass dort stündlich 75 Flieger starten oder landen.

Auf jeden Fall ging es für uns weiter Richtung Mexiko etwa 18:00 Uhr Ortszeit.

Mit einer DC 27, eine um einiges kleinere Maschine der Delta Airlines, flogen wir pünktlich ab, um gegen 19 Uhr (Ortszeit Cancun) mit dem Flieger auf dem Cancun Airport zu landen.

Nach Aufnahme unseres aller Gepäck wurden wir von den Organisatoren vor dem Flughafen erwartet und freundlich empfangen. Ein Top Reisebus stand nur für das Deutsche Nationalteam bereit und brachte uns nach kurzer Wartezeit zum Quartier der Athleten.

Nach ca. 20 min Fahrzeit hielt unser Bus vor dem Hotel „HM Christal“, das echt der Hammer war, an. Ein riesiger Hotelkomplex, mit Auffahrt zum Entree, erwartete uns.

Wir nahmen unser Gepäck auf und betraten, durch automatische Türe gehend, eine doch sehr ansprechende Empfangshalle. Das sollte gesagt und gelobt werden, es war alles für die einzelnen Athleten vorbereitet. Immer 2 Personen für ein Zimmer. Allerdings entpuppten sich die Zimmer als typische große gut ausgestattete amerikanische Doppelzimmer mit TV, 2 riesige französische Betten, Marmorbad, Panoramafenster mit Blick zum Meer. Einfach Klasse!

Das Team verabredete sich für den nächsten Tag  um 10.30 Uhr damit man gemeinschaftlich zum Wettkampfort gehen konnte.

Am nächsten Morgen gingen wir nach dem Treffen zusammen zu dem Gebäude wo der Wettkampf stattfand. Die Wettkampfhalle lag wirklich nur 200 m von unserem Hotel entfernt. Ein riesiger Gebäudekomplex erwartete uns und schon am Eingang konnte man ahnen, welch enorm große Halle da auf uns wartete. Die Eingangshalle hatte mal locker die Größe vom übergroßen Fußballfeld. Die Veranstaltungshalle befand sich in der 3 Etage wo man über mehrere endlos lange Rolltreppen hingelangte.

 

DER WETTKAMPF

Der Wettkampf ging über 2 Tage in 10 Wettkampfklassen, wo unser Nationalteam mit 6 Athleten  in 5 Klassen vertreten waren.

Es begann traditionell bei der WABBA mit der Men Medium Klasse, wo aus unserem Team Adam Smoll startete. Heiliger BimBam war das eine Klasse….! 9 Athleten standen da im Line Up und alle waren Top. In der 1. Wertungsrunde konnte man eigentlich nur einen Athleten besonderst heraus stechen sehen. Den Ungar Daniel Toth. Er war eigentlich fehlerfrei und man konnte schon in der 1. Runde sehen, dass da eigentlich keiner vorbeikommen würde. Juroren hatten es echt nicht einfach hier die richtige Wahl zu treffen. In der 2. Wertungsrunde wurden die Zuschauer fast aus den Sitzen gerissen. Es war ein gigantisches Muskelspektakel was da geboten wurde. Unser Athlet, Adam Smoll, wurde zusehens immer besser und konnte in einigen Posen die Juroren echt überzeugen. Adam konnte  in mehreren Vergleichen imponieren und hatte sich, nach meiner Ansicht, ganz vorne etabliert. Man mußte nun einfach den nächsten Tag abwarten wie das Finale ausgeht.

 In Der Juniorenklasse starteten leider nur 2 Athleten und beide kamen aus Mexiko.

Die Miss Shape Klasse war mit 8 tolle Athletinnen, ohne deutsche Beteiligung, besetzt und hier mussten auch viele Vergleiche zeigen, wie die Platzierung am nächsten Tag ausfallen würde.

In der nachfolgenden Miss Fitness Klasse war ebenfalls ohne deutsche Beteiligung. Auch hier starteten 6 super Frauen, allerdings setzten sich hier 2 ungarischen Damen mit der Europameisterin Nagy Orsolye und eine Athletin aus Uruguay für das große Finale ab.

Erwartungsgemäß stark war die nachfolgende Masters die mit echt 9 top starken Athleten bestückt war sowie dem deutschen Super Masters Athleten Heinz Horling der in der Masters startete, da in seiner Klasse er als einziger gemeldet war. Hier in dieser Klasse hing der Hammer wirklich hoch. Diese Klasse ist vom Potenzial mittlerweile mit zu den stärksten zu zählen. Heinz startete eigentlich außer Konkurenz gab aber in den beiden Wertungsrunden sein Bestes und konnte ganz gut mithalten. Hier schälte sich auch schnell die Mexikaner Eligio Campos und Leonardo Flores als mögliche Top Finalisten heraus.

Die Men Body Fitness war mit 14 Athleten am stärksten besetzt und aus unserem Team hatten wir Robert Juvet und Dominik Weirich am Start. Beide sahen gut aus, wobei sich Robert nach einigen Vergleichen doch um einige Plätze vor Dominik kämpfen konnte. Aber einen Finalplatz lag leider für beide fast unerreichbar weit. Wobei Robert noch einigermaßen in Lauerposition stand.

In der Men Small Klasse, wo 9 top Athleten am Start waren, hatte Deutschland keine Athleten gemeldet. Auch hier stand der Mexikaner Campos  ganz vorne an, gefolgt vom Portet Julio aus Spanien. Es sollte sich auch hier entscheiden wer am nächsten Tag beim Finale ganz vorne stehen sollte.

In der Men Fitness, wo 8 Teinehmer am Start waren, hatten wir auch wieder einen Athleten am Start, unser Pechvogel von Frankfurt, Markus Kittner. Markus hat ein überaus großes Talent in dieser Klasse mit Top Ausstrahlung, guter Symmetrie und Muskelhärte. Allerdings seine Show-Kür dürfte nicht jedermanns Sache sein. Ich habe den Markus unter den Besten 4 gesehen und der Finaltag sollte die endgültigePlatzierung dann noch feststellen.

Nun kam die Königsklasse auf die Stage, 7 Athleten an der Zahl, Men Tall. Hier schauten natürlich alle Team-Augen auf unseren Athleten, Dietmar Meyn. Dietmar hatte von der Deutschen in Alzey bis zur WM in Cancun noch mal an der Härte gearbeitet und das konnte man wirklich sehen. Dietmar war um 4 kg leichter als auf der Deutschen, aber er sah brutalen und schwerer aus. Er hatte die beste Form aller Wettkämpfe und das sollte sich dann auch bezahlt machen. Das Line Up ist der Punkt wo der Dietmar noch schwächelt, aber ansonsten konnte er mit den Besten der Besten sehr gut mithalten. Allerdings schelten sich schnell der Russe Polozinkov und der Ungar Kovascs, der auch internationaler Deutschermeister und Gesamtsieger in Alzey wurde, als unüberwindbares Hindernis ab. Aber auf dem dritten Platz konnte Dietmar noch hoffen. Also war in den Vergleichen Kämpfen angesagt und da hat der Dietmar wirklich getan. Hier sollte dann auch der Finaltag die Entscheidung letzt endlich bringen.

Mit der Tall Class war dann auch der 1. Wettkampftag abgeschlossen und es wurde ein freier Abend eingeläutet.

Der Finaltag wird hier nur in den Platzierungen wiedergegeben da ja nur das Posing und die Pokalvergabe auf dem Programm Stand.

Men Medium   

1. Platz          Daniel Toth                           Ungarn

2. Platz          Arnaud Duchenne                  Frankreich

3. Platz          Adam Smoll                          Deutschland

Junioren

1. Platz          Miguel Estrada                       Mexico

2. Platz          Leonardes Hernandez             Mexico

Miss Shape

1. Platz          Dora Szantai                          Ungarn

2. Platz          Sandra Ducret                        Schweiz

3. Platz          Xyomara Valdivia                    Mexico

Miss Fitness

1. Platz          Orsolya Nagy                         Ungarn

2. Platz          Zsuzsa Kellner                       Ungarn

3. Platz          Alexandra Ximena                   Uruguay

Masters over 40

1. Platz          Eligio Campos                        Mexico

2. Platz          Leonardo Flores                      Mexico

3. Platz          Eric Caminiti                          Spanien

Super Masters over 50

1. Platz          Heinrich Horling                      Deutschland

Men Body Fitness

1. Platz          Luciano Di Pinto                     Italien

2. Platz          Laszlo Zombori                       Ungarn

3. Platz          Miguel Romero                       Mexico

8. Platz          Robert Juvet                           Deutschland

11. Platz        Dominik Weirich                     Deutschland

Men Small

1. Platz          Eligio Campos                        Mexico

2. Platz          Julio Portet Mas                     Spanien

3. Platz          Dimitri Pakhtaev                     Russland

Men Fitness

1. Platz          Rafael Arriaga                        Mexico

2. Platz          Julian Fernandez                    Mexico

3. Platz          Johathan Garcia                     Mexico

6. Platz          Markus Kittner                       Deutschland

Men Tall

1. Platz          Alexander Poloznikov              Russland

2. Platz          Ferenc Kovacs                       Ungarn

3. Platz          Fernand Olloz                         Schweiz

4. Platz          Dietmar Meyn                         Deutschland

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Den Profiwettbewerb, der abschließend nach der WABBA Weltmeisterschaft statt fand,

hat der neu gekrönte ungarische Weltmeister, Daniel Toth, vor dem Profi Clair Jean Marc, aus Guadeloupe und dem russischen Weltmeister der Tall Class  Polozinkov gewonnen.

 

So, das war unser kurzer Bericht vom Unternehmen WABBA Germany auf der WM der WABBA World.

Bis dann

Heinz und Anna

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