Wilhelm Hauck

Präsident der W.A.B.B.A. Germany
In einem Offenheimer Weinkeller fing alles an. Fitness-Studio, das kannte er 1969 noch nicht. Kein Grund für den damals 18-jährigen Wilhelm Hauck, auf seine erste Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft zu verzichten. Der 4. Platz genügte dem jungen Modellathlet aber nicht, vielmehr war es der Anstoß, Body-Building als Leistungssport zu betreiben. Für Wilhelm Hauck war klar, er wollte ganz oben auf´s Treppchen.
Sechs Landesmeistertitel Rheinland-Pfalz folgten. 1982 hatte er sein ehrgeiziges Ziel erreicht, stand national ganz oben: Gesamtsieger bei Deutschen Meisterschaft / IFBB. Selbst Ralf Möller konnte ihm den Sieg nicht nehmen. 1985 wiederholte seinen Erfolg, holte den Titel bei der DM als Gesamtsieger / BDB. Und 1991 setzte er mit 40 Jahren seiner Karriere noch die Krone auf. Bei der DM wurde er Sieger "Over 40" / WABBA, Gesamtsieger aller Klassen und holte sich den Spitzenplatz der Paare mit Partnerin Olympia Kiss.
Den Höhepunkt als Body-Builder erlebte er im gleichen Jahr, seinem erfolgreichsten: Wilhelm Hauck wurde Europameister / WABBA und mit Olympia Kiss holte er bei den
Paaren seinen zweiten EM-Titel. Damit ist er einer der erfolgreichsten deutschen Body-Builder.
Das Ende seiner Karriere kam unverhofft, auch 1991. Bei dem beliebten "Spiel ohne Grenzen" ging es beim Tauziehen im Schwimmbad um den Spaß, doch dabei rissen bei Wilhelm Hauck die Kreuzbänder. Das war das Aus. Doch er steckte den Kopf nicht in den Sand, sondern stellte sich als Präsident der World-Amateur-Body-Building-Association Germany (WABBA) in den Dienst der Sportart, die fast sein ganzes Leben bestimmte. Seitdem hat er schon einiges bewegt, vor allem in Deutschland, um Body-Building noch populärer zu machen, war Mitveranstalter von zwei Weltmeisterschaften in Deutschland, 1995 in Zweibrücken und 1999 in Alzey und holte 2000 die WM nach Cuxhaven. Hauck versteht sich auch als Vertreter deutscher Interessen bei Europa- und World-Cup-Kongressen.


